Nationalmannschaft Holzbau Austria belegt 4. Platz

Die Europameisterschaft der Zimmerer in Grenoble ist zu Ende.

Für einen Platz am Stockerl hats leider nicht gereicht – unser junges Team wird aber weiterhin fleissig trainieren. holzbau austria dankt allen Beteiligten aber vor allem den talentierten Zimmerer-Athleten (im Bild v.li.: Experte Richard Hable, Trainer Karl Pressl, Ersatzmann René Nösterer, EM-Teilnehmer Rupert Ebner, EM-Teilnehmer Hubert Freinschlag und EM-Teilnehmer Bernhard Häusler)
Für einen Platz am Stockerl hats leider nicht gereicht – unser junges Team wird aber weiterhin fleissig trainieren. holzbau austria dankt allen Beteiligten aber vor allem den talentierten Zimmerer-Athleten (im Bild v.li.: Experte Richard Hable, Trainer Karl Pressl, Ersatzmann René Nösterer, EM-Teilnehmer Rupert Ebner, EM-Teilnehmer Hubert Freinschlag und EM-Teilnehmer Bernhard Häusler)


Die Nationalmannschaft Holzbau Austria hat bei der Zimmerer-Europameisterschaft 2014 im französischen Grenoble den vierten Platz in der Mannschaftswertung erreicht. Drei Tage haben die drei österreichischen EM-Teilnehmer Rupert Ebner (20) aus Birkfeld in der Steiermark, Hubert Freinschlag (19) aus Dimbach in Oberösterreich und Bernhard Häusler (21) aus Koglhof in der Steiermark mit Berufskollegen aus Europa um die Gold-, Silber- und Bronzemedaille gekämpft. Insgesamt nahmen am 11. Europäischen Berufswettbewerb in Frankreich 24 Teilnehmer aus neun Nationen teil. Jeder Teilnehmer musste in 22 Arbeitsstunden an drei Wettbewerbsstunden ein Dachstuhlmodell erstellen. Dabei ging es um Präzision und Genauigkeit beim Sägen und Zusammenbauen. Gold ging an Deutschland und Frankreich, Bronze in die Schweiz.

Ein junges Team auf dem Weg zu Mehr
Die Zimmerer-Europameisterschaft wird von der Europäischen Vereinigung des Holzbaus veranstaltet. EVH-Präsident Ullrich Huth zeigte sich bei der Siegerehrung über die Leistungen aller Teilnehmer beeindruckt. „Meinen Glückwunsch dazu, was Ihr alle in den letzten Tagen bis zur Erschöpfung geleistet habt. Ihr habt Euch dem Wettbewerb mit Berufskollegen gestellt, die alle zu den besten Nachwuchskräften im Holzbau gehören.“ 
Auch Bundesinnungsmeister Richard Rothböck dankte dem Team über eine überzeugende Leistung. „Ihr habt gekämpft und tolle Leistungen gezeigt, weil Ihr Euren Beruf liebt.  Ihr seid um eine sehr wertvolle Erfahrung reicher und wir sind stolz, dass Ihr für Österreich Flagge gezeigt habt.“

Die österreichische Holzbau-Nationalmannschaft ist eine Initiative der Bundesinnung Holzbau. Mit dem Team wird auch für den Beruf des Zimmerers geworben. „Bessere Botschafter als diese ambitionierten Gesellen kann es gar nicht geben“, so Rothböck weiter. „Wir werden das Team weiterhin unterstützen und intensiv vorbereiten, damit wir in zwei Jahren wirklich ganz vorne mitspielen können!“

Viel gelernt durch reiche Erfahrung
Für die drei Mannschaftsmitglieder war die Teilnahme an der Zimmerer-EM eine einmalige Erfahrung. „Ich möchte die Tage in Frankreich und auch die Vorbereitung nicht missen“, so Rupert Ebner. Hubert Freinschlag ergänzte, dass „es schon toll war, das alles einmal erlebt zu haben“. Für Bernhard Häusler war auch das gute und faire Miteinander mit den Kollegen aus Europa eine wertvolle Erfahrung.

Starke Partner unterstützen tatkräftig
Das Team wird von den Premiumpartnern, dem 
Dämmstoffproduzenten Pavatex GmbH und der Großhandelsgesellschaft Schachermayer unterstützt. Stefan Müller, Geschäftsführer der Pavatex GmbH, war mit in Grenoble und hat das Team angefeuert. „Glückwunsch zu dem gelungenen und einheitlichen Auftritt als Nationalmannschaft Holzbau Austria. Das verdient unseren Respekt. Ihr seid auf dem richtigen Weg!“ Förderpartner der österreichischen Holzbau-Nationalmannschaft sind Eternit-Werke Ludwig Hatschek AG, Egger Building Products GmbH, Würth Handelsgesellschaft mbH, Velux Österreich GmbH, Rockwool Handelsgesellschaft mbH und KLH Massivholz GmbH. 

Schon geht's in die Vorbereitung zum nächsten Wettkampf
Von "Zurücklehnen" ist keine Rede. Nachdem der erste große Wettkampf mit der EM bestritten wurde, darf einer der drei EM-Teilnehmer an der nächsten Berufsweltmeisterschaft „WorldSkills“ teilnehmen, die im August 2015 in Sao Paulo/Brasilien stattfindet. Wer das sein wird, steht noch nicht fest.

Text und Bild: Swantje Küttner