Bis zu 22 m hohe Holzbauten in Hamburg erlaubt

Sechs bis sieben Stockwerke nun ohne Ausnahmegenehmigung in der Hansestadt möglich

16.06.2017 – In Hamburg dürfen künftig Gebäude bis zu einer Höhe von 22 m aus Holz gebaut werden. Dies hat der rotgrüne Senat in Hamburg mit der Änderung der Hamburger Bauordnung beschlossen. In diesem Rahmen wurde auch die Pflicht zum Bau von Aufzügen aufgehoben, wenn bei Nachverdichtungen Wohnraum durch Aufstockungen oder Dachausbauten entsteht.

Symbolbild; © pixabay
Symbolbild; © pixabay

Diese Neuerungen ergaben sich im Zuge einer Reihe von Änderungen an der Hamburgischen Bauordnung (HBauO). Herausgestellt wurde vor allem, dass die Hansestadt als zweites Bundesland nach Baden-Württemberg die Verwendung von Holz als "tragende oder aussteifende sowie raumabschließende Bauteile, die hochfeuerhemmend oder feuerbeständig sein müssen" für bis zu 22 m hohe Gebäude zulässt. Das entspricht etwa sechs bis sieben Stockwerken. Bis dato war tragender Holzbau nur bei maximal dreigeschossigen Gebäuden erlaubt.

_kl / Quelle: Immobilien-Zeitung