FH Kärnten lobt Architekturwettbewerb aus

Schüler und Studenten sollen eine ökologisch orientierte Schiffsstation am Ossiacher See entstehen lassen

20.11.2017 – Unter dem Projekttitel „nahtSTELLE18 - eine Schiffsstation aus Holz und Stahl“ schreibt der Studienbereich Bauingenieurwesen & Architektur der FH Kärnten österreichweit einen Wettbewerb für Schüler der Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) sowie für Studierende im Bachelorstudium Architektur aus. Gesucht wird eine innovative und kreative Idee für die Umsetzung einer Schiffsanlegestelle am Ossiacher See in Kärnten.

Gut eingebettet in diese romantische Szenerie am Ossiacher See soll die neue Schiffsstation entstehen. Für HTL-Schüler und Bachelorstudenten bietet sich hier eine einzigartige Gelegenheit, ihre Ideen erstmals in gebaute Substanz umzusetzen. © FH Kärnten
Gut eingebettet in diese romantische Szenerie am Ossiacher See soll die neue Schiffsstation entstehen. Für HTL-Schüler und Bachelorstudenten bietet sich hier eine einzigartige Gelegenheit, ihre Ideen erstmals in gebaute Substanz umzusetzen. © FH Kärnten

Die Aufgabenstellung zum Bau einer Schiffsstation am Ossiacher See in unmittelbarer Nähe vom Steinhaus des Architekten Günther Domenig setzt sich aus mehreren Kriterien zusammen. Zum einen soll die  „nahtSTELLE" als attraktive Schiffsanlegestelle zwischen Land und Wasser für die wartenden Personen dienen, zum anderen soll diese den Ausgangspunkt des neuen Wanderkonzeptes „Kärntner Slow Trails“ kennzeichnen. Zu berücksichtigen sind neben einem durchdachten Wetterschutz bei Sonne und Regen auch die Planung von Fahrradständern und E-Bike-Anschlüssen, die eine Mitnahme von Fahrrädern unkompliziert gewährleisten. Neben angebotenen Informationen und unter anderem WLAN-Zugang soll die Schiffsstation ein Ort der Entspannung sein, an der See und Natur zum Warten einladen. Die maximal zu bebauende Fläche misst 66 m2.

Ökologisch verantwortlicher Umgang mit Bauprodukten im Fokus

Als Beurteilungskriterien stehen neben der Realisierbarkeit, der Beanspruchbarkeit und der gestalterischen Lösung, der Innovationsgrad der eingereichten Arbeiten im Vordergrund. Die ökologische Verantwortung hinsichtlich Materialaufwand fließt ebenso in die Bewertung ein, wie die Wiederverwertung oder Entsorgung der verwendeten Materialien.

Das gesamte Preisgeld beträgt 1800 €, welches auf die drei Erstgereihten der beiden Kategorien aufgeteilt wird. Die Einreichfrist endet am 1. Dezember 2017. Weitere Details zur Einreichung und den Teilnahmebedingungen können auf dieser Sonderseite der FH Kärnten eingesehen werden.

_mr / Quelle: FH Kärnten