Ab Mai 2019 gibt's Pfeifer-BSP

Der Tiroler Konzern startet mit 50.000 Kubikmeter

23.02.2018 – Ab Mitte 2019 startet der Tiroler Holzproduktehersteller Pfeifer an seinem hessischen Standort Schlitz die Produktion von anfangs jährlich 50.000 m3 fertigem Brettsperrholz. Das entspricht einem Schnittholzeinsatz von ca. 65.000 m3.

© Pfeifer Group
© Pfeifer Group

25 Millionen € investiert der Konzern dafür in eine hochmoderne BSP-Produktion. Bei der Herstellung kommen getrocknete, festigkeits- und qualitätssortierte, gehobelte Holzlamellen aus Fichte und Kiefer sowie formaldehydfreier Polyurethan (PU)-Leim zum Einsatz. Im Abbundzentrum erfolgen der CNC-gesteuerte Abbund nach Kundenvorgabe sowie das Schleifen. Die Dimensionen: bis 3,10 m Breite und 14,5 m Länge sowie Stärken von 6 bis 30 cm mit drei bis sieben Lagen. 

BSP-Projektleiter Josef Dringel; © Pfeifer-Group
BSP-Projektleiter Josef Dringel; © Pfeifer-Group

Marktlage deutet auf idealen Zeitpunkt für den Einstieg

Bis 2020 wird das weltweite Gesamtproduktionsvolumen für Brettsperrholz laut Prognose des Fachmagazins Holzkurier bei rund 1,8 Mio. m3 liegen. Zum Vergleich: 2016 waren es 680.000 m3. „Wir beobachten den Markt seit gut zehn Jahren. Für Brettsperrholz hat sich dieser wesentlich dynamischer entwickelt als prognostiziert. Zudem ist BSP weltweit gefragt. Der Zeitpunkt für den Einstieg ist ideal“, so die Einschätzung von Projektleiter Josef Dringel bei Pfeifer.

_mr / Quelle: Pfeifer-Group