So werden Holzmodule wasserfest

Fermacell stattet Hamburger Holzmodul-Studentenwohnheim mit Powerpanel H2O aus

20.11.2017 – Im aufstrebenden Stadtteil Wilhelmsburg in Hamburg hat vor Kurzem ein modernes Studentenwohnheim namens „Woodie“ seine Pforten geöffnet (holzbau austria berichtete). Die Sanitärräume der hochwertigen Holz-Hybridkonstruktion in Modulbauweise wurden mit der zementbasierten Trockenbauplatte Powerpanel H2O von Fermacell optimiert.

Ganze 371 Studentenwohnungen in Form von Holzmodulen …
Ganze 371 Studentenwohnungen in Form von Holzmodulen …
… umfasst das Studentenwohnheim „Woodie“ in Hamburg. © Primus Developments / Senectus
… umfasst das Studentenwohnheim „Woodie“ in Hamburg. © Primus Developments / Senectus

Das neue sechsgeschossige Hamburger Wohnheim beherbergt 371 Studenten-Apartements, die als Raumzellen neben- bzw. übereinander gestapelt und nahezu komplett aus Fichten-, Tannen- und Lärchenholz gefertigt sind. Insgesamt kamen etwa 3800 m3 Holz zum Einsatz, die knapp 3500 t CO2 aus der Atmosphäre binden. 

Der Entwurf für das auffällige Gebäude in Modulbauweise stammt vom bekannten Berliner Architekturbüro Sauerbruch Hutton und ist architektonisch vom Hamburger Hafen inspiriert. Bei der Umsetzung hat das Vorarlberger Holzbauunternehmen Kaufmann Bausysteme aus Reuthe, das u.a. auf die Produktion von Raummodulen spezialisiert ist, eine tragende Rolle gespielt. Die einzelnen 371 Wohneinheiten mit jeweils knapp 20 m2 weisen idente Grundrisse und Innenausbauten auf.

Die Verkleidungen der Wände in den Nasszellen wurden mit der Fermacell-Powerpanel-H2O-Platte ausgeführt. © Kaufmann Bausysteme
Die Verkleidungen der Wände in den Nasszellen wurden mit der Fermacell-Powerpanel-H2O-Platte ausgeführt. © Kaufmann Bausysteme
Auch den Anschluss zur bodenebenen Duschtasse bewerkstelligt die Powerpanel-H2O-Platte. © Kaufmann Bausysteme
Auch den Anschluss zur bodenebenen Duschtasse bewerkstelligt die Powerpanel-H2O-Platte. © Kaufmann Bausysteme


Optimaler Schutz vor Nässe 

Die Sanitärräume der einzelnen Wohneinheiten bestehen jeweils aus Dusche, WC und Waschbecken. Da es sich um hochbeanspruchte Feuchtbereiche handelt, entschied sich das Team von Kaufmann Bausysteme – sowohl bei der Optimierung der Wände als auch des Fußbodens – für den Einsatz der zementbasierten Trockenbauplatte Powerpanel H2O des Trockenbauprofis Fermacell. Die Leichtbeton-Bauplatten mit ihrer Sandwichstruktur und der beidseitigen Deckschichtarmierung aus alkaliresistentem Glasgittergewebe bieten hervorragenden Schutz vor Nässe. Sie eignen sich für eine dauerhafte Wasserbeanspruchung und offerieren ein sicheres System, wodurch Schimmel vorgebeugt wird. Außerdem punkten sie mit guten Schallschutzqualitäten. 

Ein weiteres Plus: Die Plattenelemente lassen sich sehr leicht verarbeiten, einfach befestigen und bieten den idealen Untergrund für keramische Wand- und Bodenbeläge. Insgesamt wurden etwa 6800 m2 der Fermacell-Powerpanel H20 mit einer Stärke von 12,5 mm – an den Wänden einlagig und am Boden zweilagig – verlegt. Man hat sich bewusst für die Platte und damit auf die Reduktion auf nur einen Plattentyp entschieden, weil diese sowohl an den Wänden und am Boden verwendet werden kann. Dies erleichterte die Prozesse von der Planung zur Produktion und Montage bis hin zur gesamten logistischen Koordination.
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Fermacell GmbH
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Straße 15, Objekt 77
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