Holz-Objektbau nahm 2016 deutlich zu

Vor allem im Wohnbau, bei öffentlichen und sonstigen Gebäuden konnte der Holzbau punkten

24.02.2017 – Ein aktueller Branchenradar von Kreutzer Fischer & Partner zeichnet ein erfreuliches Bild für den Holzbau: Bezogen auf den Auftragseingang stieg die Nachfrage im Holz-Objektbau 2016 um 4,3% gegenüber dem Vorjahr auf insgesamt 364 Gebäude. Damit wurde rund jeder zwölfte beauftragte Objektbau in Österreich in Holzbauweise errichtet (8,1% Marktanteil).

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Wohnbau und öffentlicher Bau stark im Plus, Tourismusbauten rückläufig

Das Gesamt-Projektvolumen erhöhte sich um 4,6% auf nunmehr 266,5 Mio. €. Die größten Wachstumsbeiträge lieferten erlösseitig der Wohnbau (+9,0% auf 89,8 Mio. €) und die Kategorie „Sonstige Gebäude“ (+6,0% auf 91,6 Mio. €). Bei öffentlichen Gebäude wurde ein Zuwachs um 4,4% auf 42,5 Mio. € erwirtschaftet. Bei Tourismus- bzw. Freizeitgebäuden musste man einen Einbruch um 6,2% auf 42,6 Mio. € hinnehmen.

Erfasst wurden bei der Studie der Objektwohnbau und der Nicht-Wohnbau, jedoch keine landwirtschaftlichen Nutzbauten, Lagerhallen oder Industriebauten mit Holztragwerk.

Rhomberg, Graf, Kulmer: Die Top-Performer am Holzbau-Markt

Eine ganz hervorragende Performance zeigten zum wiederholten Male die Rhomberg-Gruppe und Graf Holztechnik. Zudem wächst beispielsweise Kulmer Holz-Leimbau deutlich rascher als der Markt.

Die gesamte Marktanalyse mit weiteren Informationen zum Objektholzbau 2016 kann hier bezogen werden.

_mr / Quelle: Kreutzer Fischer & Partner