Wohngesundheit – ein Thema mit vielen Aspekten

Zertifizierte Baustoffe gewährleisten Räume ohne unnatürliche Emissionen

31.08.2017 – Der Begriff „Wohngesundheit“ weckt viele Ideen und Assoziationen. Im Grunde geht es um ein Wohnen, das anhand bestimmter Vorgaben geplant, gebaut bzw. auch geprüft wird. Hier stehen z.B. Kriterien wie Bauqualität, Allergiker-Schutz oder die gesundheitlichen Auswirkungen von verwendeten Stoffen und Materialien im Fokus. 

© Michael Markl / FunderMax
© Michael Markl / FunderMax

Dazu gibt es mehrere technische und rechtliche Grundlagen, wie z.B. die OIB-Richtlinie 3 (Bauordnung), welche fordert, dass Gebäudenutzer durch Emissionen nicht geschädigt werden dürfen. Basis dafür sind die Richtwerte für die Beurteilung der Raumluftqualität durch den Arbeitskreis für Innenraumluft (Umweltministerium u. Akademie der Wissenschaften). Die Baubiologie wiederum beschreibt den Einfluss von Baustoffen auf den Menschen. Dazu gibt es entsprechende Prüfinstitute und Zertifikate, die sowohl Einzelprodukte als auch ganze Gebäude umfassen können.

Solche Vorgaben im Sinne der „Lebensraumqualität“ wirken sich positiv auf Behaglichkeit und Hygiene und damit auf die Gesundheit von Bewohnern bzw. Nutzern einer Immobilie aus. Es gibt Bauprojekte, die hier unter besonderen Anforderungen stehen, etwa Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser. Hier stehen Gesundheitsaspekte mit im Vordergrund. Planung und Ausschreibungen können durch die Wahl der Baustoffe und Ausführung massiv auf das gewünschte Raumklima und die Luftqualität einwirken. So werden etwa in manchen Ausschreibungen Baustoffe dezidiert ausgeschlossen oder die Einhaltung entsprechender Richtwerte vorgeschrieben. Die fachliche Konzentration auf die „Wohngesundheit“ bietet dabei eine gute Möglichkeit für Handwerker, Architekten, Ausführende und Bauträger, sich von Mitbewerbern deutlich abzuheben. 

Dabei steckt der Teufel im Detail, denn selbst Holz ist nicht gleich Holz: Emissionen aus Klebern, Leimen, Holzschutzmitteln, Beschichtungen und Folien können die biologische Qualität des ökologischen Baustoffes Holz beeinflussen. Es gilt also, Werkstoffe genau zu prüfen und ihre Eigenschaften wirklich zu kennen. Hilfreich sind dabei Qualitätsauszeichnungen, welche nicht nur auf eine nachhaltige Forstwirtschaft abzielen, sondern auch mögliche Schadstoffemissionen prüfen – wie etwa das natureplus-Zeichen.

© Michael Markl / FunderMax
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FunderMax entwickelt Werkstoffe für den Innen- und Außenbereich, die den Anforderungen an die Wohngesundheit entsprechen. Die Biofaserplatte FunderPlan etwa ist als statisch wirksame Platte nicht nur natureplus und IQUH zertifiziert, sondern wirkt auch gleichzeitig als Dampfbremse in diffussionsoffenen Wandaufbauten. Die Auswahl der Rohstoffe, der Verarbeitungsprozess und die daraus entstehende fertige FunderPlan-Biofaserplatte gewährleisten nachweislich ein Leben, Wohnen und Arbeiten ohne zusätzliche Belastung durch unnatürliche Emissionen – und das auch in sensiblen Projekten für Kinder, ältere oder gesundheitlich besonders sensible Menschen.

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FunderMax GmbH, Marko Schulnig
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