Spatenstich für HoHo Wien erfolgt

Bis 2018 werden 24 Ebenen in Holzhybridbauweise entstehen

13.10.2016 – Vergangenen Mittwoch erfolgte in der Wiener Seestadt Aspern der Spatenstich des welthöchsten Gebäudes in Holzhybridbauweise, dem HoHo Wien. 

Spatenstich des HoHo Wien am 12. Oktober: In gut zwei Jahren soll hier der 24-geschossige Holzhybridbau stehen. © Michael Reitberger
Spatenstich des HoHo Wien am 12. Oktober: In gut zwei Jahren soll hier der 24-geschossige Holzhybridbau stehen. © Michael Reitberger

Als Österreicher die ersten, die das können 

Projektleiterin Caroline Palfy von cetus Baudevelopment und Investor Günter Kerbler legten am 12. Oktober gemeinsam mit Markus Handler, Geschäftsführer des Generalunternehmers Handler Bau, Architekt Rüdiger Lainer, Tragwerksplaner Dr. Richard Woschitz und Brandschutzplaner Alexander Kunz den Grundstein für 24 Geschosse in Holzhybridbauweise.

"Wir wollten zeigen, dass Österreich soweit ist, auf diese Weise Holz zu verbauen und dass wir die ersten sind, die das können", untermauerte Palfy den Innovationsgeist des mit 84 m Höhe einzigartigen Objekts dieser Art.

Projektleiterin Caroline Palfy gemeinsam mit Investor Günter Kerbler (Mitte) und Alexander Kopecek, Vorstand von Aspern Development. © Michael Reitberger
Projektleiterin Caroline Palfy gemeinsam mit Investor Günter Kerbler (Mitte) und Alexander Kopecek, Vorstand von Aspern Development. © Michael Reitberger
So soll sich das HoHo Wien ab 2018 in der Seestadt Aspern präsentieren: mit BSH-Stützen, HBV-Decken, BSP-Innenwänden und einem Stahlbeton-Kern © RLP
So soll sich das HoHo Wien ab 2018 in der Seestadt Aspern präsentieren: mit BSH-Stützen, HBV-Decken, BSP-Innenwänden und einem Stahlbeton-Kern © RLP

Holz kommt aus Österreich

Bis 2018 sollen rund 20.000 m2 Mietfläche für verschiedene Nutzungsarten, wie ein Restaurant, ein Hotel, Büros und Appartements, entstehen. Günter Kerbler investiert dafür 65 Mio. €.

Für die Konstruktion werden gut 3600 m3 Holz zum Einsatz kommen, die gegenüber einer Ausführung in mineralischer Bauweise rund 2800 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen.

Wer die Holzbaustoffe, wie Brettsperr- und Brettschichtholz bereitstellen wird, wollte Palfy noch nicht verraten. Allerdings stehe bereits ein Lieferant fest. Es handle sich um ein österreichisches Familienunternehmen.

Per Virtual Reality durch das HoHo Wien: Bis 20. März 2017 besteht dazu die Möglichkeit im Architekturzentrum Wien. © Michael Reitberger
Per Virtual Reality durch das HoHo Wien: Bis 20. März 2017 besteht dazu die Möglichkeit im Architekturzentrum Wien. © Michael Reitberger

Mit Virtual Reality durch das Leuchtturmprojekt

Als besonderes Highlight des HoHo Wien-Startschusses bieten die Projektverantwortlichen in Kooperation mit dem Architekturzentrum Wien und VRisch die Möglichkeit, das Gebäude schon jetzt in Form eines virtuellen Spaziergangs zu erkunden. Bis 20. März 2017 können Interessierte im Rahmen der Ausstellung "Architektur Zeitreisen" in der "Alten Halle" des Architekturzentrum Wiens den Sprung in die VR-Welt wagen.

_mr