Deutlicher Schub für deutschen Holzbau

Sehr guter Auftragsbestand und Umsatzprognose von über 7 Mrd. €

16.05.2017 – Mit einem fünfprozentigen Umsatzanstieg auf über 7 Mrd. € für das Jahr 2017 sowie einem Auftragsbestand von durchschnittlich 11 Wochen zu Jahresbeginn zeigt sich der deutsche Verband der Zimmerer, Holzbau Deutschland, sehr zufrieden mit der wirtschaftlichen Lage des Holzbauhandwerks.

Beflügelt wird die Prognose durch die strategische Ausrichtung der Branche in Deutschland. Das Zimmerer- und Holzbaugewerbe bringt sich mit Lösungen für den Klimaschutz ein. Zukunftsorientiertes Bauen heißt für die Zimmerer ressourcenschonendes Bauen. Dabei spielen die Lebenszyklus-Betrachtungsweise, der verstärkte Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen, die intelligente Kombination von Massiv- und Leichtbauweise bei Aufstockungen und Anbauten, hohe Vorfertigung und Nachverdichtung, energetische Modernisierung und die Extensivierung des Recycling-Gedankens große Rollen.

Holzbau wächst überproportional zum Bau

Der Wohnungsbau hat in der gesamten Bauwirtschaft gegenüber dem Vorjahr zugenommen. In Deutschland wurden heuer ca. 4500 Wohngebäude mehr genehmigt. 16,2% dieser Gebäude werden überwiegend aus Holz gebaut. Das ist eine leichte Erhöhung der Holzbauquote gegenüber dem Vorjahr. Der überwiegende Teil der genehmigten Holzbauten sind dabei im Ein- und Zweifamilienhausbau (ca. 96%) zu finden.

2016 gab es in Deutschland 11.393 Zimmerei- und Holzbaubetriebe – das sind 76 Betriebe mehr als im Vorjahr. Diese Betriebe beschäftigten im letzten Jahr 65.776 Personen – gut 900 mehr als noch im Jahr 2015. Für 2017 werden über 7 Mrd. € Umsatz prognostiziert.

_mr / Quelle: Holzbau Deutschland