Kuchl ist „Holzfreundlichste Gemeinde Österreichs“

Vor allem durch seine gelebte Holzbaukultur und den hohen Stellenwert der holztechnischen Ausbildung überzeugte der Ort im bundesweiten Wettbewerb

09.10.2017 – Für den Wettbewerb „Holzfreundlichste Gemeinde“ der Initiative „Wald im Klimawandel“ haben 43 Gemeinden insgesamt 79 Projekte eingereicht. Als bundesweiter Sieger ging eine Salzburger Gemeinde hervor.

Das Gemeindezentrum der holzfreundlichsten Gemeinde Österreichs in Kuchl; © Gemeinde Kuchl
Das Gemeindezentrum der holzfreundlichsten Gemeinde Österreichs in Kuchl; © Gemeinde Kuchl

Gemeinden aus allen neun Bundesländern haben sich um den Titel „holzfreundlichste Gemeinde Österreichs“ bemüht und eine Reihe hervorragender Projekte zum Thema Wald und Holz eingereicht. Von den neun Landessiegern konnte Kuchl (Salzburg) den ersten Preis, Raabs (Niederösterreich) den zweiten und Graz (Steiermark) den dritten Preis für sich behaupten. 

„Der Wald ist ein Hauptbetroffener des Klimawandels. Gleichzeitig ist er auch Teil der Lösung. Ich freue mich, dass es gemeinsam mit unseren Partnern gelungen ist, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen“, so Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter im Zuge der Preisverleihung.

Stellenwert von Holz nimmt in ganz Österreich zu

Die Gemeinde Kuchl konnte die siebenköpfige Jury mit der Gesamtheit ihrer holzfreundlichen Projekte überzeugen. Lebendige Holzbaukultur in der gesamten Gemeinde, fundierte Ausbildung am Holztechnikum Kuchl, die Verwendung von Holz im Ortsbild sowie die Energiebereitstellung durch ein Hackschnitzel-Heizwerk zeichnen Kuchl als holzfreundlichste Gemeinde aus.

Die Waldviertler Gemeinde Raabs überzeugte auf dem zweiten Platz mit vielen holzfreundlichen Aktivitäten. Diese reichen von einer sehr aktiven Waldwirtschaftsgemeinschaft über die Energiebereitstellung durch ein gemeindeeigenes Biomasseheizkraftwerk bis hin zur Einbindung von Bildung und Tourismus.

Die steirische Hauptstadt Graz hat sich durch die Einbeziehung von Holz in eine Vielzahl an kommunalen Bauten und die Bewusstseinsbildung der Bevölkerung für das Thema Wald um den dritten Platz verdient gemacht.

_mr / Quelle: BMLFUW