Hamburg will den „Holzbauking“

An der Elbe soll ein 18-Geschosser entstehen, der wilde Tiere thematisiert

27.11.2017 – Erst kürzlich wurde bekannt, dass das Berliner Büro Kaden+Lager mit dem 10-geschossigen „J1“ in Heilbronn Deutschlands höchstes Holzhaus erbaut – schon trumpfen andere mit einem noch größeren Projekt auf.

Die „Wildspitze“ will Deutschlands höchstes Holzhaus werden. © Störmer Murphy and Partners
Die „Wildspitze“ will Deutschlands höchstes Holzhaus werden. © Störmer Murphy and Partners

Mit 18 Etagen und einer Gesamthöhe von 64 m wird der Holzbau „Wildspitze“ in der Hamburger HafenCity künftig über die Elbe ragen. In die Errichtung des von Architekt Jan Störmer geplanten Gebäudes investieren Projektentwickler Garbe Immobilien und die Deutsche Wildtier Stiftung rund 100 Mio. €. Letztere will dort mit einem Büro sowie einer 2200 m2-großen multimedialen Ausstellung zu deutschen Wildtieren einziehen.

Zusätzlich sind 189 Wohneinheiten vorgesehen. Mit einem betonierten Treppenhauskern sei das ansonsten aus Leimholz konstruierte Gebäude brandschutztechnisch bereits genehmigt, informieren die Verantwortlichen. Dazu trage auch eine kaum sichtbare Glashülle bei, die außerdem als züsätzlicher Lärm- und Witterungsschutz fungiert.

Bis 2021 will man den Holzriesen an der Elbe hochziehen. Dann wird es den Titel des höchsten Holzhauses Deutschlands vom Heilbronner Objekt erben, das laut Plan bereits Mitte 2019 bezugsbereit sein sollte.

_du, mr / Quellen: Garbe Immobilienprojekte, Störmer Murphy and Partners