Doch keine Arzneimittelbehörde im HoHo

Nach EMA-Absage kehren die Projektverantwortlichen zum Ursprungskonzept zurück

27.11.2017 – Wie kürzlich bekannt wurde, wird die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) ihren Sitz nun nach Amsterdam verlagern. Die zweitgrößte EU-Behörde muss als Folge des Brexits ihren Sitz in London verlassen und wurde von Wien und weiteren EU-Städten umworben. Als mögliche Destination wurde auch das derzeit in der Wiener Seestadt in Bau befindliche Holzhochhaus, HoHo Wien, in's Rennen geschickt – leider ohne Erfolg.

Hier wird sich die Europäische Arzneimittelbehörde nicht niederlassen. © Schreiner Kastler / cetus Baudevelopment
Hier wird sich die Europäische Arzneimittelbehörde nicht niederlassen. © Schreiner Kastler / cetus Baudevelopment

Laut einem Bericht des Standards schreibt, wird man sich nun wieder von der Idee einer reinen Büronutzung verabschieden und zurück zum Ursprungskonzept mit gemischter Nutzung kommen, welches neben Büroflächen auch ein Hotel und „serviced“ Apartments vorsieht. Fixe Mieter gebe es bis dato keine, was daran liege, dass das Holzgebäude laut der Projektverantwortlichen, Caroline Palfy, als etwas Neuartiges empfunden werde. Um potenzielle Mieter vom Komfort und der Qualität des Holzbaus zu überzeugen, solle nun ein Musterbüro eingerichtet werden, heißt es im Bericht weiter.

_mr / Quelle: Der Standard