Wiener Wohnen in Holz

Simon Speigner plant 53 Wohneinheiten am Rosenhügel

Kleinstrukturiertes Wohnen am Rosenhügel – 53 Einheiten in Holzbauweise sollen bis Herbst 2019 bezugsfertig sein. © sps-Architekten
Kleinstrukturiertes Wohnen am Rosenhügel – 53 Einheiten in Holzbauweise sollen bis Herbst 2019 bezugsfertig sein. © sps-Architekten

27.11.2017 – Auf etwa 11 ha entsteht derzeit am Wiener Rosenhügel ein Wohnquartier auf 22 Bauplätzen für insgesamt 2300 Bewohner. Jene sollen dann in der Natur, aber gleichzeitig in Stadtnähe leben können. Nun steht der erste Holzbau in den Startlöchern. Das Team um Simon Speigner von sps-Architekten zeichnet für insgesamt zehn Einzelgebäude auf einem dieser 22 Bauplätze verantwortlich.

In nur 30 Minuten gelangt man vom Stadtzentrum an den Rand des 12. Bezirks zum Bauprojekt „Wildgarten“ am Rosenhügel. Bis 2022 sollen hier 1100 Wohneinheiten entstehen. Die offizielle Spatenstichfeier ging Mitte November über die Bühne.

Am Bauplatz 7 ist nun der erste Wohnbau in Holzbauweise geplant. Das Salzburger Büro sps Architekten rund um Simon Speigner entschied das Architektenauswahlverfahren für sich und plante 53 freifinanzierte Zwei- bis Vierzimmerwohnungen. „Der Wohnbau ist kleinteilig strukturiert“, erklärt Speigner. Vom zweigeschossigen Doppelhaus bis zum viergeschossigen Gebäude handelt es sich um zehn Einzelbautypen – derzeit in Brettperrholzweise geplant. Das Projekt befindet sich momentan in der Ausführungsplanung. „Die Holzfassaden sind bereits fix. Auch innen versuchen wir Wände und Decken in Holz zu zeigen.“ Diese will man mit Lehmputz kombinieren. Baubeginn ist für Mitte 2018 geplant. Mit der Fertigstellung wird im Herbst 2019 gerechnet.

_kl / Quelle: sps-Architekten