Aicher einstimmig wiedergewählt

Bund Deutscher Zimmermeister setzt Arbeit mit selbem Vorstand fort

14.05.2018 – Peter Aicher wurde erneut zum Vorsitzenden von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes – gewählt. Im Zuge der Wiederwahl sprach man offen künftige Herausforderungen an.

Der neu gewählte Vorstand von Holzbau Deutschland (v. li.): Josef Schlosser, Karl Hoffmeister, Walter Bauer, Peter Aicher, Volker Baumgarten, Rolf Rombach – nicht auf dem Bild: Michael Schönk und Gerrit Horn. © Holzbau Deutschland
Der neu gewählte Vorstand von Holzbau Deutschland (v. li.): Josef Schlosser, Karl Hoffmeister, Walter Bauer, Peter Aicher, Volker Baumgarten, Rolf Rombach – nicht auf dem Bild: Michael Schönk und Gerrit Horn. © Holzbau Deutschland

Die Fachversammlung bestätigte auch die beiden Stellvertreter Josef Schlosser, Präsident von Holzbau Baden-Württemberg, und Karl Hoffmeister, Vorsitzender von Holzbau Deutschland – Verband Niedersächsischer Zimmermeister im Baugewerbeverband Niedersachsen. Walter Bauer, Holzbau Baden-Württemberg, Gerrit Horn, Landesfachgruppenleiter aus Rheinland-Pfalz und Michael Schönk, Vorsitzender der Fachgruppe Holzbau Schleswig-Holstein, sind ebenfalls wieder vertreten. Neu in den Vorstand gewählt wurden Rolf Rombach, Holzbau Baden, und Volker Baumgarten, Holzbau Deutschland – Verband Hessischer Zimmermeister.

Herausforderungen, die auf Holzbau zukommen

Nach seiner einstimmigen Wiederwahl bedankte sich Aicher bei der Fachversammlung: „Ich freue mich und bin berührt über diesen klaren Vertrauensbeweis.“ Für die Zukunft sieht er große Herausforderungen auf den Vorstand zukommen. Die Digitalisierung nehme in einem atemberaubenden Tempo Fahrt auf und werde auch das Zimmererhandwerk weiter verändern. Ein ebenso wichtiges Thema für den Holzbau sieht Aicher in den ökologischen Produktdeklarationen. „Wir leben ökologisch betrachtet auf Pump und müssen noch viel mehr ökologischer, nachhaltiger und ressourcenschonender bauen“, so Aicher. Holz als nachwachsender Rohstoff sei hier zwar vorne mit dabei. Allerdings könne er nicht alleine die Lösung sein. Die Zukunft liege, unabhängig vom Baustoff, im Leichtbau und im Recycling.

Zudem sei das starke Wachstumspotenzial, das für den Holzbau vorausgesagt werde, nur mit einer starken und geeinten Holzwirtschaft möglich. Es sei nicht wirklich zielführend, wenn sich die Branche immer mehr Verbände leiste, statt sich auf die Zukunft zu konzentrieren. Dazu stellte man das Strategiepapier „Wachstumsmarkt Holz|Bau 2018 plus“ vor: Es verfolge das Ziel, Potenziale der gesamten Branche zu bündeln, um eine schlagkräftige Forschungs- und Innovationsplattform für den Holzbau zu schaffen.

_kl / Quelle: Holzbau Deutschland