Würdigung für Zehngeschosser

Deutsches Holzhochhaus „SKAIO“ als Paradebeispiel für ökologisches Bauen

In Sichtweite zum Gelände der Bundesgartenschau 2019 entsteht der Zehngeschosser „SKAIO“. © DHV/Achim Zielke
In Sichtweite zum Gelände der Bundesgartenschau 2019 entsteht der Zehngeschosser „SKAIO“. © DHV/Achim Zielke

01.10. 2018 – Das zehngeschossige Holzhochhaus „Skaio“ (wir berichteten) mit einer Höhe von 34 m entsteht gegenwärtig in Heilbronn. Für den Deutschen Holzfertigbau-Verband (DHV) ein Paradebeispiel, wie sich ein ressourcenschonender, umwelt- und klimagerechter Baustoff mit urbanem Wohnen verbinden lässt.

„Mit zahlreichen spektakulären Entwürfen trägt Tom Kaden [von dem Berliner Planer stammt der Entwurf; Anm. d. Red.] maßgeblich dazu bei, dass die Beliebtheitswerte des Holzbaus in Deutschland von Jahr zu Jahr steigen“, hört man von DHV-Präsident Erwin Taglieber. „Mit dem gelungenen Entwurf und der Realisierung des höchsten deutschen Holzhochhauses tritt er den sichtbaren Beweis an, wie gut man aus dem natürlichen Werkstoff Holz über wohnliche Ein- und Zweifamilienhäuser hinaus auch stattliche Mehrgeschosser, ja sogar atemberaubende Hochhäuser bauen kann“, erklärt er den Beweggrund für die Würdigung.

Bezüglich des Baufortschrittes gibt es folgende Informationen: „Bis Jahresende soll es, bis zur Eröffnung der Bundesgartenschau 2019 muss es bezugsfertig sein.“ Neben Gewerbeflächen im Erdgeschoss umfasst  „Skaio“ insgesamt 90 Miet- und Eigentumswohnungen. Das ambitionierte Leuchtturmprojekt markiert das Entree der nächsten Bundesgartenschau, zu der in Heilbronn ab April 2019 Besucher aus aller Welt erwartet werden.

_vb / Quelle: DHV