Vorfertigung gewinnt an Bedeutung

Conclusio einer Umfrage unter 1400 Architekten in Europa

© Kaufmann
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24.10.2018 – Das Marktforschungsunternehmen USP, Rotterdam/NL, befragte 1400 Architekten aus acht europäischen Ländern zu deren im Bau befindlichen Projekten. Es zeigte sich, dass bereits zu 24% vorgefertigte Elemente verwendet werden – Tendenz steigend.

Die meisten vorgefertigten Teile (40%) werden bei Bauobjekten in den Niederlanden eingesetzt. In Deutschland sind es 32%, gefolgt von Polen mit 31%. Einen überdurchschnittlich hohen Vorfertigungsanteil weisen auch Projekte in Belgien (27%) und Spanien (26%) auf. Italien (17%), Frankreich und Großbritannien (jeweils 15%) liegen unter dem Durchschnitt der übrigen befragten Länder (24%).

Die Umfrage unter den Architekten ergab außerdem, dass die verwendeten Bauteile noch relativ einfach gestaltet seien. Am häufigsten werden ungedämmte und unfertige 2D-Paneele eingesetzt. Die Planer gehen davon aus, dass die Fertigteile künftig aus aufwendigeren Formen, wie 3D-Modulen, bestehen und auch Innenputze oder Dekorationsleisten vorab angebracht werden. Aus der Umfrage ging außerdem hervor, dass die Nutzung vorgefertigter Teile auf den Baustellen extrem zunehmen werde.

_vb / Quelle: USP