Verband droht mit Rechtsstreit

Holzwirtschaftsrat möchte lieber an Lösungen für den Wohnungsbau arbeiten

14.05.2019 – Die Landesregierung Baden-Württemberg möchte Holz als Baustoff fördern – die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) übt daran Kritik.

Laut einem Beschluss vom November 2018 soll Holz als Baustoff in Baden-Würtemberg in den kommenden fünf Jahren mit rund 16,5 Mio. € gefördert werden. Die DGfM wirft der Landesregierung nun vor, eine „Holzbau-Pflicht“ zu verordnen, und kündigte gleichsam juristische Schritte an, sollte das Land die Offensive umsetzen.

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) sieht keine Wettbewerbsverzerrung durch die Holzbauoffensive Baden-Württembergs und weist die nicht nachvollziehbaren Vorwürfe der DGfM zurück. Deren Behauptungen über die Förderung der Holzbauweise in Baden-Württemberg und die Rohstoffsituation wurden einem Faktencheck unterzogen. „Wir würden uns mit der DGfM lieber über Aktivitäten zur gemeinsamen Entwicklung des Wohnungsbaus austauschen, als in regelmäßigen Abständen nicht haltbare Aussagen über die Förderung des Holzbaus kommentieren zu müssen“, erklärt DHWR-Präsident Steffen Rathke.

_mn / Quelle: DHWR