Neues Swietelsky-Werk für Holz- und Hybridbau

Konzern erkennt Potenzial des Baustoffs und will intelligente Lösungen anbieten

14.05.2019 – Am 8. Mai eröffnete Swietelsky sein neues Kompetenzzentrum für Holzbau im oberösterreichischen Schlüßlberg. Damit möchte man sich stärker im Holzbau engagieren, wo man Potenzial – auch zunehmend im urbanen Raum – erkennt.

„Es geht uns aber nicht um ein quantitatives, sondern um ein qualitatives Wachstum im Sinne nachhaltigen Wirtschaftens. Wir erweitern und vertiefen kontinuierlich unser Kompetenzspektrum“, stellt SWIETELSKY-Geschäftsführer Karl Weidlinger klar. Mit dem neuen Holzbau-Kompetenzzentrum, aber vor allem mit der holzbautechnischen und -bauphysikalischen Kompetenz, möchte man als baustoffneutraler Berater von Bauherren, Architekten und Planern fungieren.

Geschäftsführer Karl Weidlinger bei seiner Eröffnungsrede im Holzbau-Kompetenzzentrums in Schlüßlberg. © Hermann Wakolbinger
Geschäftsführer Karl Weidlinger bei seiner Eröffnungsrede im Holzbau-Kompetenzzentrums in Schlüßlberg. © Hermann Wakolbinger

„So können wir unser umfassendes Know-how nützen, objektiv über die Vorzüge aller Baustoffe urteilen und die jeweils besten technischen Lösungen finden“, sagt Weidlinger. In vielen Fällen sei die intelligenteste Lösung eine Verbindung aus herkömmlichen Baustoffen und Holz. Gerade für derartige Hybridprojekte sieht man sich bei Swietelsky geeignet und baut aktuell mit der Salzburger Gebietskrankenkasse ein Referenzprojekt in diesem Bereich.

Außen trägt die Fichtenfassade den Werkstoff zur Schau, der im Inneren Programm ist. © Hermann Wakolbinger
Außen trägt die Fichtenfassade den Werkstoff zur Schau, der im Inneren Programm ist. © Hermann Wakolbinger

Neue Produktmarke als Vermarktungsplattform

Eine neue Produktmarke soll Filialen und Tochterunternehmen des Swietelsky-Konzerns miteinander vernetzen: „Unter der Flagge von SWIEtimber möchten wir die geballte Holzbauexpertise der Unternehmensgruppe für Architekten, Planer und Bauherren österreichweit verfügbar machen“, meint Vertriebsleiter Jürgen Müller. Insbesondere eingebunden sind der Ingenieurholzbau in Hohenzell sowie die Tochterfirmen Duswald, Jos.Ertl, Georg Fessl und HTB.

Das neue Werk in Schlüßlberg besteht aus 3900 m2 vorgefertigten Wand- und Dachelementen mit BSH-Satteldachträgern. Die Fassade wurde aus lasierten, sägerauen Fichtenlatten gefertigt. Entworfen wurde es von ARKD.

_kl / Quelle: Swietelsky