Plan für 31 Wolkenkratzer steht

Schwedische Zentrumspartei liebäugelt mit komplett hölzernem Stadtteil

16.10.2018 – Anders Berensson Architects haben eine Konzeptstudie für eine Stockholmer Wohnanlage bestehend aus 31 Holztürmen vorgestellt. Die liberale Zentrumspartei beauftragte das in Stockholm ansässige Büro mit der Planung dieses nachhaltigen Stadtteils.

Ein Stadtteil ganz in Holz – das wünscht sich die liberale Zentrumspartei für Stockholm. Bislang handelt es sich lediglich um eine Konzeptstudie. @ Anders Berensson Architects
Ein Stadtteil ganz in Holz – das wünscht sich die liberale Zentrumspartei für Stockholm. Bislang handelt es sich lediglich um eine Konzeptstudie. @ Anders Berensson Architects

Anders Berensson Architects haben zuvor bereits Vorschläge für einen hölzernen Wolkenkratzer und ein hochverdichtetes Wohngebiet, das durch Luftstege verbunden ist, für die politische Partei gemacht. Die Sockholmer beschrieben den geplanten neuen Stadtteil als eine „hölzerne Wolkenkratzerstadt“, die unter anderem 5000 neue Wohnungen in das zentrale Hafengebiet von Masthamnen bringt.

© Anders Berensson Architects
© Anders Berensson Architects
© Anders Berensson Architects
© Anders Berensson Architects
Dichter Bebauungsplan vorgesehen: Die geplanten Hochhäuser sollen vorzugsweise aus Brettsperrholz bestehen. © Anders Berensson Architects
Dichter Bebauungsplan vorgesehen: Die geplanten Hochhäuser sollen vorzugsweise aus Brettsperrholz bestehen. © Anders Berensson Architects

„Holz ist der Baustoff, der in der heutigen Bauwirtschaft am wenigsten Kohlendioxid freisetzt und daher die naheliegende Wahl für den Bau eines neuen schwedischen Stadtteils ist“, erklärten die Architekten. Die geplanten 31 Türme, die vorzugsweise aus Brettsperrholz gebaut werden sollen, überragen als eigenständige Stadtblöcke mit 3000 Wohnungen und 30 Restaurants weitere Holzgebäude. 19 sechs bis zehngeschossige Bauten mit weiteren Wohnungen sowie 60.000 m2 Bürofläche und 90 Geschäften sowie Restaurants sind angedacht. Die Dächer der niedrigeren Gebäude sollen mit öffentlichen Parks bedeckt und untereinander mit Brücken verbunden werden.

_kl / Quelle: Anders Berensson Architects