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© proHolz Salzburg

Venedig baut auf Holz aus Salzburg

Ein Artikel von Redaktion | 24.05.2017 - 10:26


Das Know How und die Holzkompetenz für den neu errichteten Anbau am denkmalgeschützten Österreichpavillon in Venedig kommt aus Österreich. Ein Salzburger Holzbauunternehmen konnte den Auftrag für die Biennale in Venedig ausführen und setzte sich dabei gegen mehrere Mitbewerber durch. 

Der denkmalgeschützte Österreichpavillon wurde um einen Anbau in Holzriegelbauweise erweitert, der für die Biennale 2017 von der Künstlerin Brigitte Kowanz bespielt wird. Geplant wurde der Pavillon vom Grazer Architekt Hermann Eisenköck. Die gesamte Werkplanung, Statik und Ausführung der Holzbauarbeiten erfolgte durch Holzbau Lottermoser aus Pfarrwerfen.

Logistische Höchstleistung

Innerhalb einer Woche wurde der Pavillon von dem siebenköpfigen Montageteam vor Ort errichtet, wobei die besonderen Umstände des Transports nach und in Venedig eine logistische Herausforderung darstellten. Die Einzelteile – bestehend aus rund 30 m³ Massivholz und 1.000 m² Dreischichtplatten – wurden in Paketen zu je 1, 5 t verpackt und mittels Lkw nach Italien gebracht. In Venedig musste das Holz auf ein Schiff umgeladen und weiter zum Bestimmungsort transportiert werden. „Der Rohbau erfolgte mit Muskelkraft, einem Gerüst und zwei kleinen manuellen Flaschenzügen und wurde in fünf Arbeitstagen komplett zusammengestellt“, erklärt Peter Lottermoser.

Wie man von proHolz Salzburg erfährt, hat sich das besondere Engagement aller Beteiligten bereits bezahlt gemacht, da derweilen weitere Kunst- und Kulturschaffende ihr Interesse am Holzbau bekunden.

Quelle: proHolz Salzburg