Damit entfallen rund 10 % der gesamten Wirtschaftsleistung Österreichs auf die Nutzung des Rohstoffs Holz, zeigt die Studie. Besonders die Holzwirtschaft bildet dabei das industrielle Rückgrat der Branche. Sägewerke, Holzbauunternehmen und weiterverarbeitende Betriebe erzeugen nicht nur hohe Exportleistungen, sondern treiben auch Innovationen in Bereichen wie Holzbau, Leichtbau und kreislauffähige Materialien voran. Die Studie weist für die Holzwirtschaft eine zentrale Rolle in der industriellen Produktion und im Bauwesen aus, wo Holz zunehmend als nachhaltige Alternative zu energieintensiven Materialien eingesetzt wird.
Insgesamt sind rund 444.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit der Forst- und Holzwirtschaft verbunden – etwa jeder elfte Job in Österreich. Die Branche erzielt einen Gesamtumsatz von rund 122 Mrd. € und generiert eine direkte Bruttowertschöpfung von bis zu 26,5 Mrd. €. Auch fiskalisch ist der Sektor bedeutend: Rund 29,2 Mrd. € fließen jährlich an Steuern und Abgaben an Staat und Sozialversicherung.
Neben der wirtschaftlichen Bedeutung hebt die Studie auch die Zukunftschancen hervor. Holz gilt als Schlüsselmaterial für klimafreundliches Bauen und nachhaltige Industrieprozesse. Gleichzeitig trägt die nachhaltige Waldbewirtschaftung wesentlich zum Klimaschutz bei, etwa durch CO₂-Speicherung in Holzprodukten und wachsende Waldbestände. Die Forst- und Holzwirtschaft wird damit als strategischer Zukunftssektor gesehen, der Wirtschaftskraft, Innovation und Klimaschutz verbindet.
Die wichtigsten Kennzahlen
- In der Forst- und Holzwirtschaft wurden im Jahr 2023 Umsätze in Höhe von 122 Mrd. € generiert.
- Die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft erwirtschaften eine direkte Bruttowertschöpfung von bis zu 26,5 Mrd. € und stehen damit für einen Anteil von 6,23 % der gesamten österreichischen Wirtschaftsleistung.
- Im gesamten Wertschöpfungsnetzwerk der Forst- und Holzwirtschaft, das auch die vor- und nachgelagerten Sektoren umfasst, wird eine Wertschöpfung von 43,1 Mrd. € erzielt. Das entspricht einem Anteil von 10,15 %. Anders ausgedrückt: Jeder zehnte in Österreich erwirtschaftete Euro hängt unmittelbar oder mittelbar am Rohstoff Holz.
- In der Forst- und Holzwirtschaft sind rund 245.000 Personen tätig.
- Entlang der gesamten Wertschöpfungskette werden insgesamt fast 444.000 Arbeitsplätze gesichert.
- Jeder elfte Arbeitsplatz ist auf die Forst- und Holzwirtschaft zurückzuführen.
- Die Branche leistet auch einen wichtigen Beitrag zu den Staatseinnahmen: 29,2 Mrd. € an Steuern und Abgaben werden unmittelbar und mittelbar generiert. Dies entspricht einem Anteil von 12 % der Staatseinnahmen (Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungsträger).
Quelle: BMLUK