Matthias Strolz wird Co-CEO bei Triqbriq

Ein Artikel von Birgit Gruber | 11.03.2026 - 13:24

„Viele Gebäude, die heute errichtet werden, sind am Ende ihres Lebenszyklus faktisch Sondermüll. Müssen wir wirklich so bauen und wohnen? Wir sind überzeugt: Das geht besser – mit kreislauffähigem Massivholzbau, der Ressourcen schont und gleichzeitig ein spürbar hochwertiges Wohngefühl ermöglicht. Für Budgets, die für den Mittelstand erschwinglich sind”, sagt Matthias Strolz.

Der ehemalige Neos-Chef ist in der österreichischen Startup-Szene seit Jahren aktiv. 2019 stieß er als Co-Founder zum Wiener Startup story.one, 2021 wurde er Advisor und Werbetestimonial beim E-Bike-Abo-Anbieter Eddi Bike. Zudem gründete er im selben Jahr den Venture Builder PixelBeat.

Produktion in Bludenz ab August

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Die Triqbriq Österreich-Gründer und Geschäftsführer: Lukas Reihs (Mitte), Norbert Keßler (2. v. li.), Matthias Strolz (2. v. re.) und Julia Reihs (3. v. li.) © Triqbriq AT

Als Co-CEO von Triqbriq entwickelt er nun ein modulares Massivholzbausystem mit, das vollständig ohne Leim oder Metallverbindungen auskommen soll. Laut Unternehmen liege der Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Kern des Systems sind kleinteilige Holzbausteine mit dem Namen „Briq“. 

Die Produktion in Bludenz beginnt im August 2026. Strolz hält 30,29  % der Anteile. Das Holz stammt überwiegend aus österreichischen Wäldern, insbesondere aus bisher wenig genutztem Schad- und Schwachholz, und soll regionale Wertschöpfung stärken. Strategische Partner wie Madlener Bauconsulting unterstützen das Projekt. Bis 2030 plant Triqbriq jährlich weitere Produktions- und Vertriebsstandorte in Österreich, mit Fokus auf Salzburg, Niederösterreich und Steiermark für 2027 bis 2029.

Quelle: Triqbriq