Die Südtiroler Landesregierung hat am 11. September neue Kriterien für den Holzbaufonds beschlossen. Die jährliche Dotierung wird von bisher 1,2 auf 2,4 Mio. € verdoppelt. Künftig können neben öffentlichen Körperschaften auch private Rechtssubjekte Förderungen erhalten.
Gefördert werden die Errichtung von Gebäuden und Bauwerken mit öffentlicher Nutzung sowie der Bau und die Sanierung von Mietwohnungen, die unter die Wohnbauförderung fallen. Voraussetzung ist, dass die Projekte überwiegend mit zertifiziertem Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in einem Umkreis von 200 km umgesetzt werden.
Die Förderhöhe richtet sich nach der Menge des langfristig in Holzbauelementen und Dämmstoffen gebundenen Kohlenstoffs. Pro Tonne gespeichertem Kohlenstoff werden 500 € gewährt. Eine Kombination mit anderen Förderungen für das jeweilige Bauvorhaben ist möglich. Der Holzbaufonds ist Teil des Klimaplans 2040 und wurde für den Zeitraum 2023 bis 2030 eingerichtet. Mit der Ausweitung will Südtirol den Einsatz von Holz als Baustoff fördern, Kohlenstoff langfristig binden und CO₂-intensivere Baustoffe ersetzen.
Quelle: Südtiroler Landesregierung