Zur Begründung verweist die Staatsregierung von Bayern laut Süddeutscher Zeitung auf den hohen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum und eine stärkere Fokussierung der Mittel auf Programme mit breiter sozialer Wirkung. Im Doppelhaushalt 2026/27 seien 3,6 Mrd. € für die Wohnraumförderung eingeplant.
Bei Einführung der Förderrichtlinie hatte Ministerpräsident Markus Söder den Holzbau als wichtige Säule für die Klimaschutzziele des Landes bezeichnet. „Wer die Holzbauförderung streicht, blockiert aktiven Klimaschutz im Gebäudebereich“, sagte Ursula Sowa, Landtagsabgeordnete und Fraktionssprecherin für Bau bei den Grünen. Das Bauministerium bemühte sich dagegen, mögliche Nachteile für den Klimaschutz zu relativieren: „Der Holzbau ist mittlerweile wettbewerbsfähig und fest im Markt verankert, strukturell negative Auswirkungen auf die Bauwirtschaft sind deshalb nicht zu erwarten“, sagte ein Sprecher. Laut Ministerium wurden seit Programmstart rund 510 Vorhaben mit etwa 58 Mio. € gefördert.