Das vollständige Programm des österreichweiten Festivals für Baukultur ist ab sofort online abrufbar. Im Mittelpunkt stehen jene Infrastrukturen, die das tägliche Leben ermöglichen und gleichzeitig Städte und Landschaften prägen – von Energieversorgung über Mobilität bis hin zu Wasser- und Abfallwirtschaft. Österreichweit öffnen dazu zahlreiche sonst nicht zugängliche Orte ihre Türen. Besucher können zum Beispiel unter anderem Kraftwerke, Recyclinganlagen, Solar- und Windparks, U-Bahn-Baustellen oder Hochwasserschutzprojekte besichtigen. Ergänzt wird das Programm durch geführte Stadtspaziergänge, Exkursionen, Bus- und Radtouren sowie Vorträge, Ausstellungen und Workshops.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung von Baukultur als gesellschaftlich relevantem Thema. Die Architekturtage bieten nicht nur Einblicke hinter die Kulissen, sondern schaffen auch Raum für Austausch und Diskussion. Höhepunkte sind etwa eine Hafentour in Oberösterreich, eine exklusive Fahrt auf der Koralmbahn sowie Einblicke in innovative Verkehrs- und Infrastrukturkonzepte in mehreren Bundesländern.
Fixer Bestandteil des Festivals sind die „Open Studios“ am 28. Mai, bei denen Architektur- und Ingenieurbüros ihre Arbeitsweise präsentieren. Bereits im Vorfeld, am 20. Mai, findet die offizielle Auftaktveranstaltung mit Vorträgen und Diskussionen statt, während das Festival am 10. Juni mit einem Satelliten-Event des New European Bauhaus Festivals ausklingt.
Auch das Publikum ist eingeladen, sich aktiv zu beteiligen: Der OPEN CALL26 ruft dazu auf, eigene Ideen, Visionen und fotografische Beiträge zum Thema Infrastruktur einzureichen. Als Anreiz werden unter den Teilnehmenden Klimatickets Österreich verlost.
Die Architekturtage finden alle zwei Jahre statt und werden von den Architekturinstitutionen Österreichs organisiert. Ziel ist es, Baukultur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und das Bewusstsein für die Bedeutung von Architektur und Infrastruktur im Alltag zu stärken.
Quelle: artphalanx.at