Deutschland: Größtes Schulbauprojekt in Holzmodulbauweise

Ein Artikel von Birgit Gruber | 11.09.2026 - 12:52

Am Carola-Williams-Park in Köln schreitet der Bau des Interims für das Gymnasium Kreuzgasse schnell voran. Rund drei Monate nach Montagestart sind bereits mehr als 300 der insgesamt 324 vorgefertigten Holzmodule gesetzt. Der dreigeschoßige Schulbau hat damit nahezu auf der gesamten Grundfläche seine volle Höhe erreicht. Als Nächstes folgt die Zweifeldsporthalle, während der technische Ausbau und Innenausbau bereits laufen. Die Holzmodule werden im Werk weitgehend fertig ausgebaut, auf die Baustelle geliefert und dort mit einem Autokran versetzt. „Das verkürzt die Bauzeit erheblich und reduziert die Belastung für das gesamte Umfeld“, erklärt Werner Hansmann, Geschäftsführer bei Brüggemann Holzbau.

Module werden später weiterverwendet

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Luftbild des aktuellen Baufortschritts der rückbaubaren Interimsschule für die Europaschule. © ARGE BBS Europaschule Köln GbR

Besonderes Augenmerk liegt auf der späteren Weiterverwendung. Die Module sind so konzipiert, dass sie nach der Erstnutzung an anderen Standorten eingesetzt und mit baugleichen Modulen des zweiten Kölner Interimsstandorts flexibel kombiniert werden können. Das Gymnasium Kreuzgasse ist eines von zwei Interimsschulprojekten der ARGE BBS für die Stadt Köln. Gemeinsam umfassen die beiden Standorte rund 30.000 m² Bruttogeschoßfläche und mehr als 1000 Raummodule. Damit handelt es sich laut Projektbeteiligten um das bislang größte in Holzmodulbauweise realisierte Schulbauvorhaben in Deutschland. Die ARGE BBS wird federführend von Brüggemann Holzbau gemeinsam mit Baumgarten und der Zimmerei Stark umgesetzt. Die Planung übernehmen werk.um Architekten, bauart Konstruktions sowie L 02 Landschaftsarchitektur.

Quelle: Brüggemann Holzbau