Wie lebt es sich in einem Holzhaus? Welche Lösungen stecken hinter einer Sanierung oder einem Anbau? Und worauf kommt es bei der Planung an? Antworten darauf gab es bei der zehnten Ausgabe von „kumm ga luaga“ direkt dort, wo Holzbau stattfindet: in den Häusern selbst. An 25 Standorten in ganz Vorarlberg konnten Interessierte ohne Voranmeldung Neubauten, Anbauten und Sanierungen besichtigen. Bauherrschaften, Architekturschaffende, Planer und Holzbaubetriebe standen für Gespräche zur Verfügung und gaben Einblicke in Konstruktion, Gestaltung und Alltagstauglichkeit der Projekte.
Nächste Ausgabe findet 2028 statt
Bei sonnigem Herbstwetter war das Interesse groß. „Der enorme Andrang zeigt, wie groß das Interesse an regionalem und nachhaltigem Bauen mit Holz ist“, sagt Werner Flatz, Obmann der Vorarlberger Holzbaukunst. „Wir haben in den Häusern viele tolle Begegnungen erlebt. Direkter als bei ‚kumm ga luaga‘ kann man die Besonderheiten und Vorteile des Holzbaus kaum vermitteln. Unser Dank gilt daher den gastfreundlichen Bauherrschaften sowie allen Betrieben und Partnern, die die Veranstaltung unterstützt haben.“ Erstmals gab es heuer auch ein Gewinnspiel. Wer die besuchten Häuser bewertete, konnte an einer Verlosung teilnehmen. Als Hauptpreis winkte eine Ballonfahrt. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem vom Land Vorarlberg, der Wirtschaftskammer Vorarlberg sowie langjährigen Sponsoringpartnern. Nach der erfolgreichen Jubiläumsausgabe steht bereits fest: 2028 geht „kumm ga luaga“ in die nächste Runde.
Quelle: Vorarlberger Holzbaukust