WorldSkills: Bronze für Zimmerer

Ein Artikel von Raphael Zeman | 29.09.2026 - 09:07
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„Ich kann es nicht glauben […], ich hätte nicht gedacht, dass ich auf’s Podest komme und dann bin ich wirklich Dritter geworden“, freut sich der 17-Jährige aus Taufkirchen an der Pram. © Max Slovencik

„Unsere Freude ist riesengroß. Österreich darf sehr, sehr stolz auf seine jungen Spitzenfachkräfte sein. Unsere Ausbildungsbetriebe und Berufsausbildung spielen ganz vorne an der Weltspitze mit. Das hat unsere Nationalmannschaft der Berufe in Shanghai eindrucksvoll bewiesen“, so Manfred Denk, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Denn die österreichische Mannschaft konnte insgesamt zehn Medaillien mit nach Hause nehmen und belegt damit den sensationellen Platz 7 der Weltrangliste.

Eine dieser zehn Medaillen gewann der junge Zimmerer Luca Reitböck von der Hauer Zimmerei in Enzenkirchen, der von Josef Angleitner betreut wurde. Auf die Frage, was er nun als drittbester Zimmerer der Welt dem 14-jährigen Luca sagen würde, antwortet Reitböck bescheiden: „Dass er seinen Weg bis jetzt gut gemacht hat.“

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Das Team Austria in Shanghai (v.l.): Betonbau - Michael Pomassl & Julian Gintner, Maschinenbautechnik - Keanu Frick, Chemielabortechnik - René Bitschnau, Verfahrens- und Prozesstechnik - Vincent Track,  Fliesenleger - Andreas Landl, Sanitär- und Heizungstechnik - Marcel Riener, Maler - Luca Ladler, Zimmerer - Luca Reitböck, Schienfahrzeugtechniker - Benedikt Pritz, Optoelectronics - Jonas Baltuska © SkillsAustria / Florian Wieser

„Ich gratuliere allen Medaillengewinnern und dem gesamten Team Austria sehr herzlich. Ein besonderes Dankeschön gebührt auch den Ausbildungsbetrieben sowie den Trainerinnen und Trainern, die dieses starke Ergebnis mit ihrem Engagement ermöglicht haben“, betont Bundesspartenobmann Denk.

„Dass sich ein kleines Land in der Weltspitze mit Riesennationen wie China, Brasilien oder Japan behauptet, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Wir werden weltweit um unsere Berufsausbildung ‚Made in Austria‘ beneidet – jetzt sieht hoffentlich auch im eigenen Land jeder, dass wir exzellente Betriebe und berufsbildende Schulen haben.“