Düsseldorfs Medienhafen bekommt Büroriesen

Ein Artikel von Birgit Gruber | 29.08.2025 - 08:34
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Natürliche Holzoberflächen und viel Tageslicht schaffen eine angenehme Arbeitsatmosphäre. © UBM Development Deutschland

UBM Development Deutschland entwickelt auf rund 10.900 m2 flexible Büroflächen sowie Gastronomie- und Gewerbeeinheiten im Erdgeschoß. Ergänzt wird das Raumkonzept durch ein intensiv begrüntes Biodiversitätsdach und begrünte Terrassen, die nicht nur ökologische Funktionen übernehmen, sondern auch Aufenthaltsqualität für die Nutzer schaffen.

Ein zentraler Grundpfeiler des Timber Port ist der gezielte Einsatz von Holz als tragendes und präsentes Baumaterial. Über 1050 m³ Holz sollen laut Unternehmen verbaut werden. Dieser Ansatz macht das Gebäude – ähnlich wie UBM-Projekte in Wien oder Mainz – zu einer effizienten Kohlenstoffsenke im urbanen Kontext.

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assade des Timber Port: Naturstein und Leichtmetall im Kontrast zur nachhaltigen Holzkonstruktion. © UBM Development Deutschland

Im Inneren des Timber Port setzt das Konzept von slapa oberholz pszczulny Architekten auf ein gesundes Raumklima. Viel Tageslicht, sichtbare Holzoberflächen und eine nach zirkulären Prinzipien ausgewählte Materialpalette sorgen für eine natürliche und angenehme Arbeitsumgebung. Ergänzt wird das Angebot durch rund 160 Fahrradstellplätze sowie Duschen und Umkleideräume, die den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität erleichtern.

Der Neubau orientiert sich an höchsten Nachhaltigkeitsstandards – geplant nach den Kriterien des EU-Taxonomie Umweltziels 1 und ausgelegt auf eine DGNB-Gold-Zertifizierung. Damit unterstreich das Projekt laut Planer seinen Anspruch, als Vorzeigeprojekt für zukunftsorientiertes, ressourcenschonendes Bauen zu gelten. Die Fertigstellung des Timber Port ist für 2028 vorgesehen.

Quelle: slapa oberholz pszczulny Architekten